Familie: Trionychidae (Fitzinger 1826)
Echte Weichschildkröten
Art:
Apalone spinifera (LeSueur 1827)
Spiny softshell turtle / Dornrand-Weichschildkröte
Unterart:
Apalone spinifera aspera (Agassiz, 1857)
Gulf Coast spiny softshell turtle / Golfküsten-Dornrand-Weichschildkröte
Vorkommen: Mississippi bis Süd Carolina und bis zum Süden Nord Carolinas
Apalone spinifera emoryi (Agassiz 1857)
Texas spiny softshell turtle / Texanische Dornrand-Weichschildkröte
Vorkommen: Rio- Grande- Flusssystem im Süden der USA und Nordosten Mexikos
Apalone spinifera guadalupensis (Webb 1962)
Guadalupe spiny softshell turtle / Guadalupe Dornrand-Weichschildkröte
Vorkommen: Central Texas / Mittleres Texas
Apalone spinifera hartwegi (Conant & Goin 1948)
Western spiny softshell turtle / Westliche Dornrand-Weichschildkröte
Vorkommen: Arkansas bis Minnesota und westwärts bis zum Nordosten New Mexicos, Osten Colorados und Wyomings sowie zum mittleren Montana
Apalone spinifera pallida (Webb 1962)
Pallid spiny softshell turtle / Helle Dornrand-Weichschildkröte
Vorkommen: Louisiana bis südliches Oklahoma und nordöstliches Texas
Apalone spinifera spinifera (LeSueur 1827)
Eastern spiny softshell turtle / Östliche Dornrand-Weichschildkröte
Vorkommen: Südöstliches Kanada, Wisconsin und südliches Michigan bis zum Norden Mississippis, Alabamas
Haltung Zucht Bilder Kurzfilme

Dornrand- Weichschildkröte
Apalone spinifera (LeSueur, 1827)
Größe:
Die Männchen bleiben mit 13 cm bis 25 cm deutlich kleiner als die Weibchen mit 24 bis 49 cm
Aussehen:
Die Tiere haben einen recht flachen Carapax der im Nackenbereich höckerig/ dornige Strukturen ausgebildet hat. Die Grundfarbe variiert zwischen einem Sandbraun und einem Beigebraun. Je nach Unterart kann der Carapax kleinere und größere Sprenkel oder auch Flecken aufweisen, welche von weiß über braun bis hin zu einem dunklen grün Variieren.
Lebensweise:
Die Tiere bevorzugen Gewässer mit einem sandig/ schlammigen Bodengrund wo sie sich gerne eingraben oder sich unter dichtem Wasserpflanzenteppichen versteckt halten. Die Tiere sind sehr gute Schwimmer und jagen ihrer Beute aktiv nach.
Nahrung:
Die Tiere fressen Schnecken, Krebstiere, Insektenlarven, Fisch. Wasser- und Sumpfpflanzen sowie Früchte werden gefressen und stellen einen guten Bestandteil der Nahrung dar.
Fortpflanzung:
Je nach Verbreitungsgebiet beginnt zwischen Anfang April und Ende Mai die Paarungszeit. Die Eizahl der Gelege schwankt zwischen 6 und 30 Eiern. Bei Tiere aus dem nördlichen Verbreitungsgebiet können die Jungtiere auch im Ei überwintern und schlüpfen dann im Frühjahr des folgenden Jahres. Die Tiere sind sehr gute Schwimmer.
Besonderheit:
Die Männchen dieser Art sind mit einer Panzerlänge von 12 cm bis 18 cm wesentlich kleiner als die Weibchen mit einer Panzerlänge 20 cm bis 45 cm.
Haltung Zucht Bilder Kurzfilme
Quellenverweis:
Vetter, Holger (2004)
Terralog, Schildkröten der Welt Band 2, Nordamerika
Terralog, Turtles of the World Vol. 2, North America
Edition Chimaira/Verlag ACS GmbH (AQUALOG)
Rogner, M. (1996)
Schildkröten 2
Heidi-Rogner-Verlag
www.austinsturtlepage.com